Das Endlager Konrad
Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Bau
Übersicht
Konrad in 90 Sekunden
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Infostelle Konrad
Sie interessieren sich für das Endlager Konrad und möchten mehr darüber erfahren? Dann besuchen Sie unsere Infostelle Konrad. Neben einer Ausstellung zum Endlager Konrad bietet die Infostelle regelmäßig Vorträge und Veranstaltungen an. Auch Baustellenbesichtigungen und virtuelle Touren durch das Endlager sind möglich. Der Besuch der Infostelle ist kostenlos.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Infostellen-Seite auf www.bge.de
Einblicke-Magazin
Das Magazin „Einblicke“ informiert unter anderem über das Endlager Konrad. Es beleuchtet unterschiedliche Perspektiven und leistet so einen Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen Diskussion zum Bau des Endlagers für schwach- und mittelradioaktiven Abfälle in Niedersachsen.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist Herausgeberin des Einblicke-Magazins. Die Beiträge werden von Journalistinnen und Journalisten verfasst.
Magazin abonnieren Blick in das MagazinRadioaktive Abfälle und deren Beseitigung
Radioaktive Abfälle werden häufig auch als Atommüll bezeichnet. Damit ist klar, dass es sich um Reststoffe handelt, für die es keine weitere sinnvolle Verwendungsmöglichkeit mehr gibt. Da Müll nicht gleich Müll ist, hängt die Entsorgung von etlichen Faktoren ab. Das betrifft Müll, der im Haushalt anfällt genauso wie radioaktive Abfälle, die in Kernkraftwerken und anderen kerntechnischen Betrieben anfallen. Der große Unterschied sind die umfangreichen rechtlichen Bestimmungen.
Radioaktive Abfälle entstehen überwiegend beim Betrieb von Kernkraftwerken und im Anschluss bei deren Rückbau. In der Forschung fallen ebenfalls radioaktive Abfälle an und in geringeren Mengen auch in der Industrie und der Medizin. Für die Entsorgung müssen unterschiedliche Eigenschaften der Abfallstoffe berücksichtigt werden. Insbesondere ist auf die Wärmeentwicklung zu achten. Durch zu große Wärmebelastung könnte das Gestein beschädigt werden. In Deutschland werden radioaktive Abfälle deshalb in zwei Arten eingeteilt:
- Radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung und
- wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle.